• Home
  • Kontakt
  • Impressum
  • Sitemap
  • Technische Hinweise
  • Stadtplan

Start- und Zielpunkt:  Rauschenberg, Schmaleicher Mühle
Markierungszeichen: rotes P auf weißem Spiegel
Länge: 16,5 km
Profil: mittlere Kondition
Höhenlage: 210 – 320 m ü. NN
Gehzeit: 4 Stunden
Saison: ganzjährig
Zertifizierung: 46 Erlebnispunkte

Der Burgwald – ein Wandermärchen...

Panoramaweg: Wandern mit weitem Horizont und fantastischer Perspektive!


Die Panoramatour verläuft auf Höhenrücken entlang idyllischer Waldränder und bietet weite Ausblicke auf das Wohratal, den Kellerwald und die „Burgholzer Wand“. Die schöne Lage der Stadt Rauschenberg mit dem prächtigen Fachwerk-Rathaus und ihren historischen Bauwerken kann von vielen höher gelegenen Wegpunkten eingesehen werden. Der Weg führt auf den Burgberg, auf dem noch Reste des um 1100 gegründeten späteren Schlosses zu besichtigen sind. Vorbei am sagenumwobenen Rabenstein gelangt der Wanderer zur Heiligen Eiche, einem historisch bedeutenden Platz mit einer atemberaubenden Rundumsicht. Naturdenkmäler, kulturelle Besonderheiten, Fernblicke und die mittelalterlich geprägte Stadt Rauschenberg – malerischer kann die Mittelgebirgslandschaft des östlichen Burgwaldes kaum erlebt werden.

Sehenswürdigkeiten am Weg:

Tal der Wohra
Die Wohra entspringt im Kellerwald nordwestlich von Battenhausen, einem Ortsteil von Haina. Ihre Quelle befindet sich am Ostabhang eines 542 m hohen unbenannten Berges, der sich südöstlich des Keppelberges (490 m ü.NN) erhebt. Von dort nimmt die Wohra ihren Weg über Gemünden, wo sie den westlich angrenzenden Burgwald passiert, über die Gemeinde Wohratal und die Stadt Rauschenberg, bis sie südwestlich von Kirchhain in die Ohm mündet. Der Panoramaweg beginnt bei der Schmaleicher Mühle und führt zunächst nordwärts durch das breite offene Wohratal bis zur Zufahrt der Fiddemühle, die von einer alten Lindenallee (Naturdenkmal) gesäumt wird. Nach dem Erreichen der Fiddemühle verlässt die Tour das Wohratal und steigt die Höhe hinauf zur Heiligen Eiche.

Heilige Eiche
Eigentlich sind es zwei Eichen, welche die landläufige Bezeichnung „Heilige Eiche“ tragen. Die erste Eiche wurde 1863 zur 50-jährigen Erinnerung an die Völkerschlacht in Leipzig, die zweite 50 Jahre später anlässlich desselben Ereignisses an gleicher Stelle gepflanzt. Ihr Wuchs lässt heute keinen Altersunterschied mehr erkennen. Der ausgewählte Standort, der Sosenberg (326 m), ist ein schöner Aussichtspunkt mit Blick bis zum nördlich gelegenen Kellerwald mit dem höchsten Punkt, dem Sendemast „Hohes Lohr“. Im Süden reicht der Blick über das Wohratal, die „Burgholzer Wand“ und die Stadt Rauschenberg.

Rabenstein
Der vom Panoramaweg ca. 300 m entfernt liegende Rabenstein ist ein sechseckiger Buntsandsteinfelsen, der im Volksglauben als eine ehemalige germanische Kultstätte zur Aufnahme von Opfergaben gilt. Für die Opergaben waren „Schälchen“ und Rinnen in den Stein gehauen, die noch heute sichtbar sind.

Burgruine Rauschenberg
Die Burg Rauschenberg, um 1100 erbaut, war fuldischer Besitz und Lehen des Grafen von Ziegenhain. Nach dem Ausbau zum Schloss ging das Lehen im Jahr 1450 auf den Landgraf Ludwig I. von Hessen über, der die Burg als Jagdschloss nutzte. 1623 wurde das Schloss aufgrund eines gerichtlichen Urteils Hessen-Darmstadt zugeschrieben. Der 30-jährige Krieg tobte schon 5 Jahre lang, als Chronisten über schreckliche Gräueltaten der Soldaten berichteten. 1627 zeichnete Wenzel Hollar die Ansicht, die Matthäus Merian als allerletzte Abbildung vom Schloss überliefert hat. Er veröffentlichte sie genau in jenem Jahr 1646, in dem das Schloss dem Erdboden gleichgemacht wurde. Bei Sanierungsarbeiten 1992 wurden u. a. wertvolle Ofenkachelstücke gefunden. In Kooperation mit einem Töpfermeister konnten sie rekonstruiert und Repliken hergestellt werden. Diese und weitere Funde können im Stadtmuseum besichtigt werden (April bis Oktober von 14:00 Uhr – 17:00 Uhr jeden letzten Sonntag im Monat oder nach Voranmeldung Tel.: 06425-564).

Rauschenberg
Am Fuß der um 1100 gegründeten Burg Rauschenberg entstand eine Siedlung, die nach einem verheerenden Brand im Jahr 1266 an neuer Stelle aufgebaut wurde. Zur gleichen Zeit erhielt die Siedlung Stadtrechte. Damit verbanden sich Privilegien, wie die Errichtung einer Stadtmauer mit Türmen und Stadttoren, das Führen eines Stadtsiegels und zahlreiche steuerliche Vergünstigungen. Die mittelalterliche Stadtentwicklung gelangte nach der Errichtung des prächtigen Rathauses 1557 zum Abschluss. Damals zählte die Stadt 1000 Einwohner und 122 Häuser. Der 30-jährige Krieg war für die Stadt eine Katastrophe: In seinem Verlauf wurde die Burg gesprengt, ein Großteil der Gebäude durch Feuer zerstört, die Stadt geplündert und viele Bewohner getötet. Während der Jahrzehnte dauernden Erholung von den Kriegswirren fanden 1687 hugenottische Glaubensflüchtlinge in Rauschenberg eine neue Heimat. Viele Sehenswürdigkeiten aus historischen Zeiten können auf einem Stadtrundgang besichtigt werden. Rathaus, Kirche, Teile der Stadtmauer und viele Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert sind in malerischer Lage in die östliche Mittelgebirgslandschaft des Burgwaldes eingebettet.

Märchenwald
Der Märchenwald, an einem Wasserlauf zwischen Schlossruine und Waldspielplatz gelegen, ist eine kleine vom Verkehrs- und Verschönerungsverein liebevoll gepflegte Anlage mit Häuschen, Zwergen und Tieren, die nicht nur bei Kindern Phantasien weckt.

Fuchstreppe
An diesem Standort, südlich der auf der Höhe liegenden Burgruine, bestand im 13. Jahrhundert die alte Stadt Rauschenberg. Der ca. 100 m oberhalb dieses Standortes noch gut erhaltene Wallgraben, Fuchstreppe genannt, war die westlichste Abgrenzung der ersten Stadt Rauschenberg. Nach einem Brand 1266 wurden die Gebäude zerstört und aufgrund von Platzmangel an der heutigen Stelle neu errichtet. Gleichzeitig erhielt Rauschenberg seine Stadtrechte. Die vorhandene Anlage gilt als besonderes Bodendenkmal und steht unter besonderem Schutz.

Aussichtspunkt „Roteküppel“
Der Standort bietet eine herrliche Aussicht auf die Stadt Rauschenberg und das Wohratal mit dem Startpunkt des Wanderweges an der Schmaleicher Mühle. Im Osten ist die sogenannte „Burgholzer Wand“ mit dem hölzernen Aussichtsturm, die höchste Erhebung von Burgholz, erkennbar. Am Turm, von dem man eine herrliche Aussicht über den Burgwald genießt, beginnt die Extratour Himmelsberg. Das in nördlicher Richtung am Horizont erkennbare Waldgebiet ist Teil des Kellerwaldes mit dem höchsten Punkt, dem Sendemast „Hohes Lohr“.


Weitere Informationen:

Burgwald Touristservice
Marktplatz 1
35083 Wetter
Tel: 06423-8270
Fax: 06423-8221
E-Mail: E-Mail
Internet: www.burgwald-touristservice.de

Downloads


Hier erhalten Sie den Acrobat Reader:
Get Acrobat Reader
Stadtplan Nicht verfügbarStadtplan
Routing Nicht verfügbarRouting
BildergalerieBildergalerie
Bildergalerie Nicht verfügbarBildergalerie II
Panoramen Nicht verfügbarPanoramen
Virtuelle Tour Nicht verfügbarVirtuelle Tour
Video Clip Nicht verfügbarVideo Clip
Wir sind...
Partner